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2017: Mitgliederversammlung beschliesst Erhöhung der Beiträge

Die Mitgliederversammlung vom 15. Mai hat mit grossem Mehr einer Erhöhung der Mitgliederbeiträge für 2018 um 30 Prozent zugestimmt. Diese Massnahme wurde nötig, weil die Budgets für 2018 und 2019 hohe Defizite aufwiesen. Als zusätzliche Sparmassnahmen hat die MV beschlossen, auf die Überarbeitung der Webseite zu verzichten und die Beiträge für die Regionalgruppen für 2018 und 2019 zu streichen.
 
Ein Antrag aus der Versammlung, das SAB Info jeweils auch online zur Verfügung zu stellen, wurde angenommen. Beim Erscheinen eines neuen SAB Info wird also künftig die letzte Ausgabe online gestellt.
 
Felix Hüppi, Petra Imwinkelried und Béatrice Perret Anadi wurden neu in den Zentralvorstand gewählt.

Assemblée générale bisannuelle du groupe régional romand

Versoix (GE), le jeudi 21 avril 2016

L' Invitation et la lettre d'accompagnement

L'après-midi se déroulera sous forme de speed dating : Le comité CLP vous propose de rencontrer, par petits groupes de 4-5 personnes, des collègues qui ont mis sur pied des services qu’on ne rencontre pas (encore) partout, dits encore innovants. Sur le mode du speed dating, assistez durant une dizaine de minutes à la présentation d’un de ces mini-ateliers. Et si le service en question vous a plu, rien ne s’oppose à ce que vous repreniez contact ensuite avec la présentatrice ou le présentateur.

Principe d’organisation : pré-choix au moment de l’inscription à l’AG (6 choix max, 4 personnes par poste en même temps).

Mitgliederversammlung am 21. Mai 2015 in Basel

Zwischen Zunftsaal und Shushi-Bar

Mitte Mai fand in Basel die Mitgliederversammlung der SAB/CLP statt. Vom offiziellen Teil im altehrwürdigen Zunftsaal ging es bei den Führungen in die moderne, neu eröffnete Bibliothek der GGG, den Schmiedenhof.

Die Räume der Safran Zunft, in denen sich im letzten Dezember die Mitglieder der OSZE zum Essen getroffen hatten, boten der Mitgliederversammlung der SAB/CLP wahrlich einen gediegenen Rahmen. Über Treppen mit roten Teppichen ging es hinauf in den altehrwürdigen Zunftsaal. Hier fand am Morgen die offizielle Versammlung statt. Präsident Klaus Egli führte diese speditiv und die Mitglieder sagten zu allen Traktanden «Ja». Vereinzelte Fragen gab es zum Budget, insbesondere zu den Beträgen, die für die Gestaltung der neuen Website und die Bewirtschaftung des Auftrittes bei Facebook vorgesehen sind. Der Zentralvorstand versicherte, dass er diese Projekte so günstig wie möglich realisieren würde. Klaus Egli nutzte die Gelegenheit und stellte unter Varia die Konzeption der neuen GGG Bibliothek Schmiedenhof vor.

Protokoll der Mitgliederversammlung (PDF)

Das «Ohmmm» als stetiger Begleiter

Nach dem Mittagessen in den gediegenen Räumen liessen sich rund 40 Personen auf einer der drei Führungen ebendiese neue Bibliothek zeigen. Besondere Beachtung fand dabei die sogenannte Sushi-Bar – ein Transportband, auf dem die eben zurückgebrachten Bücher im Kreis fahren und von den Kundinnen und Kunden gleich wieder mitgenommen werden können. Ganz nach dem Motto: Was schon einmal ausgeliehen wurde, kann so schlecht nicht sein. Die Führung von Klaus Egli sorgte immer wieder für Lacher. Insbesondere wenn er auf Details hinwies, die er unter dem Stichwort «Ohmmm» zusammenfasste: Dinge also, die zwar nicht so sind, wie man es sich wünscht, die sich jedoch nicht ändern lassen.

Der dritte Ort – mehr als Möbel

Der ehemalige Radiomoderator Roger Ehret führte durch den Nachmittag, der dem Themas «Der dritte Ort – mehr als Möbel» gewidmet war. Richard Lehner, Leiter der Stadtbibliothek Rorschach-Rorschacherberg, Laurent Albenque, directeur adjoint der BCU Lausanne und ehemaliger Mitarbeiter beim französischen Buchhändler FNAC, Esther Petsche, Mitarbeiterin im Unternehmen Mitte Basel und Raphael Wyniger, Inhaber und Geschäftsführer des Teufelhofs in Basel und Betreiber des Restaurants 1777 Schmiedenhof, zeigten in ihren Input-Referaten auf, was sie unter dem «dritten Ort» verstehen. In der anschliessenden Podiumsdiskussion zeigte sich, dass sich Betreiberinnen und Betreiber eines «dritter Ort» auch immer mit zwischenmenschlichen und sozialen Fragen auseinandersetzen müssen. Wichtig sei es, stets Vertrauen in die Gäste zu haben. So lösten sich allfällige Konflikte oft von selber – so der Grundtenor bei allen Podiumsteilnehmenden.

Diskussionen beim Apéro

Vor konkreten Hürden wie Platzmangel oder Budget steht die Bibliothekswelt, wenn es um die Schaffung eines dritten Ortes geht. Das wurde in der Fragerunde deutlich. Trotzdem konnte der eine oder die andere aus den Tipps etwas für seine eigene Bibliothek mitnehmen. Am abschliessenden von der GGG Stadtbibliothek Basel offerierten Apéro wurde auf jeden Fall rege weiter diskutiert.

NATIONALE MITGLIEDERVERSAMMLUNG 2013

Bibliotheken, die rund um die Uhr offen sind: Was noch wie eine Utopie tönt, wird vielerorts zunehmend Wirklichkeit. Diese Aussage war Kernpunkt des Referats des Deutsch-Dänischen Bücherei-Direktors Nis-Edwin List-Petersen an der Mitgliederversammlung der SAB/CLP im st.gallischen Gossau. Ursula Eigenmann, die Leiterin der Bibliothek Uitikon (ZH), legte in ihrem Referat dar, wie in ihrer Bibliothek die Öffnungszeiten mit fast dem gleichen Personalaufwand verdreifacht werden konnten.